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Bautagebuch Teil 1: Endlich vereinen, was zusammengehört
(Diesen Inhalt gibt es leider noch nicht in leichter Sprache. Wir arbeiten gerade daran.)
Eine Schule, zwei Standorte. Lobeda Altstadt, Jena Paradies. Dieser Umstand begleitet unser Team der Grundschule SteinMalEins seit 2013. Damals wurde neben dem ursprünglichen Standort in Alt-Lobeda ein zweiter im Jenaer Paradiespark, im gleichen Gebäude der Gesamtschule UniverSaale eröffnet. Grund für die Erweiterung war die anhaltend hohe Nachfrage an Grundschulplätze. Wir wollten gerne noch mehr Kindern den Zugang zu unserer inklusiven Ganztagsgrundschule ermöglichen. Und das ist uns gelungen!
Aber zwei Standorte bedeuten doppelte Verwaltungsarbeit, organisatorische Herausforderungen bei internen Absprachen, Planungen für Personaleinsatz und konzeptionellen Maßnahmen. Zwei Standorte bedingen unzählige Stunden Auto-, Straßenbahn-, Fahrradfahren von unseren Pädago*innen zwischen dem Paradies und Lobeda Altstadt. Der Schulalltag an zwei Standorten bremste trotz vieler Bemühungen und einem aufgeschlossenen und engagierten Team die Entstehung eines Gesamtteamgefühls, ein Sprechen mit einer Stimme, ein gemeinsames Auftreten nach außen.
Vor über vier Jahren wurde daher beschlossen, die beiden Teile an unserem Gründungsstandort wieder zu einem zusammenzufügen. Ein Team, eine Schule, ein Ort des Lernens und Spielens, ein Ort der Gemeinsamkeiten und Unterschiede, an dem jedes Kind, ganz egal mit welchen Voraussetzungen es zu uns kommt, eine Lernumgebung vorfindet, die individuelle Entwicklung und gemeinsames Entfalten ermöglicht. Seitdem liegt ein enthusiastischer, aber auch kräftezehrender Weg hinter uns, der dieses Jahr nach dem Umbau des Standorts Lobeda abgeschlossen wird.
Das werden die Kinder und Mitarbeitende der SteinMalEins in Lobeda-Altstadt vorfinden, wenn alle Baumaßnahmen abgeschlossen sind:
- Zwei barrierefreie Schulgebäude für sechs Stammgruppen
- Eine eigene Turnhalle zum Sporttreiben und Spielen
- eine lichtdurchflutete Aula für eine gesunde und leckere Essensversorgung und zum Veranstalten von größeren Beratungen oder Events
- von Pädagog*innen mitgestaltete Stammgruppenräume, die zum gemeinsamen Entdecken und Lernen einladen
- individuelle Differenzierungsräumen zum Zurückziehen als zusätzliche Lernorte
- einen eigenen Therapieraum für die optimale Förderung von Kindern mit verschiedenen Bedarfen.
- ein klimaangepasstes Außengelände
- Arbeits- und Beratungsräume für das Team
- ein Snoezelraum für alle, Leseecken in jeder Stammpgruppe
In der Bildergalerie ist das digitale Bautagebuch zu sehen mit dem aktuellen Bauforschritt.
Teil 2 des Bautagebuchs folgt im Februar.
veröffentlicht am 30. Januar 2026